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Verantwortung übernehmen für sich selbstViele Hindernisse in unserem Leben entstehen aus zu Gewohnheit gewordenen Denk-, Haltungs- und Bewegungsmustern. Das was sich unserer Aufmerksamkeit am meisten entzieht ist das Allernächste, das Vertraute, das, was sich immer gleich bleibt. Und dieses Allernächste sind wir selbst, unsere eigenen Gewohnheiten, unsere Verhaltensweisen... Wir können aufhören, uns selbst zu behindern. Alle wollen es richtig machen, aber niemand hält inne, um darüber nachzudenken, ob seine Vorstellung von richtig, richtig ist. Diese Dokumentation von Wahrnehmungsvermögen, Intelligenz und Ausdauer, die von einem Manne (F. M. Alexander) ohne medizinische Ausbildung geliefert wurde, ist eines der wahrhaften Epen in der Geschichte medizinischer Forschung und Praxis. NICHT-TUN ist der SchlüsselJe mehr wir die Beeinflussung unserer Gewohnheitsmuster in uns wahrnehmen und ihnen Einhalt gebieten können, kommen wir in Kontakt zu unserem NICHT-TUN. Im Zustand des NICHT-TUN kommen wir in Begegnung mit dem, was bezeichnet wird als FLOW. Im FLOW können unnötige Spannungen vermieden werden. Dies verbessert unsere Gesundheit, unsere Aktivität und führt uns allgemein zu positiver Entwicklung. Der FLOW ist eine Begegnung mit der Natur in uns, nicht verdeckt von unserem musterbezogenen Verhalten. Wir werden uns unserer eigenen Natur bewusst. Die Qualität nach der wir suchen ist das 'NICHT-TUN'. Es ist die feine Linie zwischen über-Anstrengung und Schlaffheit - die feine Linie, die die gewünschte Spannung trifft wie beim Spannen eines Bogens. Bemerkungen im Unterricht von F.M. AlexanderVeränderung bedarf eines fortgesetzten Handelns gegen die (eigene) Lebensgewohnheit. Du kannst nicht etwas tun, was du nicht verstehst, solange du dich daran hälst, das zu tun, was du verstehst. Endlich sehe ich ein, dass ich, wenn ich nicht atme, atme. Du kannst nicht durch Koordinierung deiner selbst den Gang der Natur ändern. Jeder sagt uns ständig, was wir tun sollen, und lässt uns dabei weiterhin das tun, was wir nicht tun sollten. Was immer jemand in seiner Vergangenheit getan hat, steht in Übereinstimmung mit der ihm angewöhnten Geistesrichtung, und der Glaube an diese hindert ihn daran, sie einzutauschen gegen eine neue Ausrichtung, die man ihm zu geben versucht. Einmal angenommen, du wärst in der Lage, durch magische Kräfte aus einem Dieb einen anderen Menschen zu machen - es würde nichts nutzen. Denn der Mann verfügte nicht über die Erfahrung, einer Versuchung zu widerstehen (nämlich der Erfahrung, auf bestimmte Reize richtig oder falsch zu reagieren, und nach einer falschen Reaktion 99 Mal richtig zu reagieren). Genau diese Erfahrung aber muss ein Dieb machen, damit er sich ändern kann. Ihr seid hier nicht, um Übungen zu machen oder um zu lernen, etwas richtig zu machen. Ihr seid hier, um in der Lage zu sein, einem Impuls zu widerstehen, der euch ständig irreführt, und zu lernen, mit ihm umzugehen. Die alte Vorstellung, es richtig machen zu wollen, begleitet uns noch immer - trotz der Tatsache, dass sich die Umstände geändert haben, und unser richtig faIsch ist. Alle wollen es richtig machen, aber keiner hält inne, darüber nachzudenken, ob seine Vorstellung von richtig richtig ist. Alles, was ich dir zu geben versuche, ist eine neue Erfahrung. Choosing a Alexander Technique schoolA letter to anyone looking for somewhere to study to be a teacher in the AT Choosing a school in which you are going to study the AT is not a simple task. Often, of course, because of technical reasons, that opportunity is not open to you, but when you can choose, you are faced with the question of how to do it. Not every teacher who is proficient enough in giving private lessons is able to lead a school. And, after all, choosing a school means choosing your teacher. A beginner has no idea what s/he is going to study and into what process s/he is entering. So in a way, s/he can't really choose. But nevertheless the choice has to be made. Do not choose a school after only one short visit. Give each school a period of visits to develop a deeper experience and understanding of what is happening there. It is not like buying in a shop. This teacher is going to influence your life. It is true you only have your intuition to rely on, nevertheless don't be in a hurry. It is good to take some private lessons and to have a serious and intimate conversation with him/her. It is also good idea to talk with students about their studies. The Alexander Technique is a wisdom, which cannot be learnt from books, but is taught from person to person, from generation to generation, similar to Zen. So, it is important to check the relationship between the director of the school and his/her teachers. These are the teachers from whom s/he received a diploma and by whom s/he was an assistant. Do they confirm his/her being a leader of a school? The teachers who gave him/her a diploma and by whom s/he assisted know this person well and his/her work intimately. If they don't approve of his/her school and there are bad relationships between them, be particularly cautious. This sort of information you can find at the G.L.A.T (Gesellschaft der Lehrer/innen der AT), or simply ask the people involved. Many schools try to attract your attention by offering supplementary subjects like anatomy, for example. This is not relevant. It has nothing to do with the main experience you are going to go through. Having made all these inquiries, of course, you will only have your feelings to rely on. But please remember, the person you choose is going to guide you in a process that will change your life. |
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