Dan Armon – Schulleiter

Dan Armon unterrichet die Alexander-Technik seit mehr als dreißig Jahren und leitet Ausbildungsschulen für Lehrer der Alexander-Technik in Deutschland und in Israel seit zwanzig Jahren. Er ist einer der erfahrensten Lehrer in Deutschland. Einige seiner Schüler haben selbst Schulen eröffnet, viele assistieren in Schulen in ganz Deutschland und viele führen eine Praxis und helfen Menschen mit dem, was sie im Rahmen ihrer Ausbildung in Alexander-Technik gelernt haben.

Yehuda Kuperman gründete vor dreißig Jahren die erste Schule für Alexander-Technik in Deutschland. Viele der Lehrer und Ausbilder in Deutschland studierten in seinen Schulen in Freiburg und Basel. Eine Woche im Jahr unterrichet Yehuda Kuperman in der Schule von Dan Armon. Er gilt als einer der erfahrensten Lehrer weltweit.

Elisabeth Molle – Stellvertreter

Ich habe Tanz in Frankreich und in New York studiert, dann 1983 dort die Ausbildung zur Lehrerin der Alexander-Technik abgeschlossen (ACAT, New York). Seitdem wohne und arbeite ich in Berlin, mit unterschiedlichen freien Tanz- und Theatergruppen, an der UdK, und in Ausbildungsschulen für Alexander-Technik. In den letzen Jahren war mir die freie Bewegungs- und Improvisationsarbeit mit Suprapto Suryodarmo wichtig.

Die Alexander-Technik ist ein wunderbares Werkzeug im Prozess der Reinigung und Vereinfachung des Lebens: sie deckt Gewohnheiten auf, öffnet Räume, sie gibt Wurzeln und Flügel.

elisa@elisabethmolle.de

Jonathan Sheratte – Stellvertreter

Meine erste Begegnung mit der Alexander-Technik war 1986. Wahrend ich damals Malerei an einer Kunsthochschule in London studierte, nahm ich eine Anzahl intensiver privater Unterrichtsstunden. Das Verständnis, das die Arbeitsweise der Alexander-Technik für die Probleme der Kreativität aufweist, hat mich begeistert und immer wieder tief berührt. Auf eine sehr spürbare und praktische Weise, die mein Körper unmittelbar erleben konnte, erlaubte mir diese Erfahrung, einige der manieristischen Formen und Techniken, die ich mir durch die Gewohnheiten der Arbeit angeeignet hatte, aufzuhalten und zu überwinden, sodass ich zu einer authentischeren Ausdrucksweise gelangen konnte – eine Revolution in meiner Entwicklung als Künstler.

Zehn Jahre später begann ich meine Ausbildung als Alexander-Lehrer und schloss 1999 bei Dan Armon ab. Je weiter sich mein Verständnis der Technik vertiefte, umso mehr wuchs mein Bewusstsein für eine innewohnende Quelle der Kreativität, eine Art individuelles Verständnis des Daseins, dessen Natur in der Spontaneität und im lebendigen Ausdruck liegt. Diese Einsicht ist nicht nur inspirierend für meine künstlerische Arbeit, sondern öffnet sich zudem auf einen Raum hin, in dem sich Lernen und Entwicklung in verschiedenen Lebenssituationen auf sinnvolle Weise vollziehen kann.

Hannes Daerr – Assistent

Hannes Daerr

Mein Name ist Hannes Daerr und ich wurde 1999-2001 von Dan Armon in Berlin zum Lehrer ausgebildet.

Ich fand über die Musik zur Alexander-Technik und war nach der ersten Stunde überzeugt.

Ich setze die Prinzipien der Alexander-Technik auch im Instrumentalunterricht ein. Daran interessiert mich, wie der präsente Geisteszustand und das Verständnis des menschlichen Organismus als Einheit natürliche Lernprozesse fördern.

Ich bin davon überzeugt, dass das Lernen zu Lernen auch der Schlüssel zu einer ganzheitlichen Gesundheit ist.

 

Andreas Kreymeier – Assistent

Gesundung folgt aus dieser Arbeit, denn die Arbeit geht tief. Sie schafft notwendigerweise ein anderes Bewußtsein für sich selber und ein sich veränderndes Nervensystem. Alle Angewohnheiten sind in den Nerven gespeichert und bestimmen wie der einzelne Mensch sich informieren läßt und wie Informationen in seinem Körper weitergeleitet werden.

Das alles hat Konsequenzen: Der Mensch, der wach für sich wird, und aus dem täglichen Angebot an Streß und persönlichkeitsformenden Fremdeinflüssen heraustritt, ist auf dem Wege bei sich selbst anzukommen. Daraus geht Leben in einer neuen Qualität hervor.

Anja Noa Koch – Assistentin

Vor meinem Musikstudium hatte ich eine Freundin, deren Cellolehrer auch Alexander-Lehrer war. Ich war fasziniert, da ich verstand, dass Geist und Körper nicht trennbar sind.

Als ich nach Jerusalem kam, wohnte ich bei einem alten deutschen Juden. Jeden Freitag kamen Musiker und wir spielten Kammermusik in den Shabbat hinein. Angekommen in meiner neuen Heimat, wollte ich etwas Neues lernen und nach meinem Studienabschluss meinem Leben eine ganz neue Richtung geben. Ob Eingebung oder Intuition – eines Tages fragte ich den Violaspieler Yori, ob es Alexander-Technik in Israel gäbe. Er antwortete: „Natürlich, mein Vater leitet die Schule in Jerusalem“. So fand ich die Alexander-Technik – oder fand sie mich?

Ich schloss 1999 die Ausbildung bei Shmuel Nelken ab. Seitdem arbeitete ich in Israel, der Palästinensischen Autonomie und in Kalifornien.

Ich bin immer wieder fasziniert, wie mich diese Arbeit rundum unterstützt – ob künstlerisch, im Konflikt oder einfach im täglichen Leben. Sie wurde zu meiner Lebensphilosophie: Herz, Kopf und Bauch spielen zusammen. Sie hilft, bei mir zu bleiben, immer voran zu gehen und Klarheit zu finden. Es ist erfüllend, dieses praktische Wissen weiter zu vermitteln!

Rita Röhr – Assistentin

Wann ist man ein Ganzes?

Der Weg zur Alexander-Technik führte mich zunächst an vielen anderen Stationen vorbei –  jede für sich ansprechend vielfältig und reich an Wissen: Musik/Klavier, Geschichte, Polonistik und Kreativitätspädagogik. Was ich in diesen Studien gelernt habe, hat mich bereichert und ist mir heute noch immer von Nutzen. Ich habe eine Familie gegründet und mich in meinem Berufsleben immer wieder wandeln und verändern können. Trotz dieser Vielzahl an Wirkungsmöglichkeiten fühlte ich mich jedoch nicht ausgefüllt, nicht „vollständig“.

Durch Aikido (seit 1992) habe ich begonnen, mich grundsätzlich mit der Einheit von Körper und Geist auseinander zu setzen. Wann ist man ein Ganzes und wann nicht? Und warum? Und was führt zu einer Trennung…? Auf dem Weg der Erforschung kam ich über Reiki, Meditation und Kinesiologie schließlich zur Alexander-Technik. Ich absolvierte 2004 – 2007 die Schule bei Dan Armon und arbeite seitdem in eigener Praxis und in seiner Schule. Die Alexander-Technik gibt mir die Mittel in die Hand zu einer bewussten Einheit von Körper und Geist und sie ist für mich ein Schlüssel für Kreativität, persönliche Entwicklung und Kommunikation.

Weitere Qualifikationen:

  • Heart Centered Therapy, Alaya Chickly, 2006/2007 (Herzzentrierte Dialogtechnik, eine Form der Körperpsychotherapie),
  • Umgang mit Pferden/Reiten mit AT, Margarete Tüshaus, 2010
  • Bewegungsevolution, Martina Kunstwald, 2016-2018

Steven Tteberg – Assistent

Steven Tteberg

Ich liebe meine Arbeit mit anderen Menschen, weil sie
korperliches und seelisches Wohlbefinden nachhaltig
verbessert. Mein Ziel sind klare, entspannte, kreative und im
besten Sinne effektive Menschen, die Spa an dem haben,
was sie tun und so als Vorbild fur andere gelten.

Meine Starke liegt darin, mich intuitiv auf meine Gegenuber einzulassen,
mich ihnen und ihrer Situation kreativ anzupassen und sie dort

abzuholen, wo sie gerade stehen.

Annedore Kleist – Assistentin

Annedore Kleist Bio

Mit der Alexander-Technik kam ich zum ersten Mal 1998 durch eine Theaterproduktion in Berührung. Ich war damals als Schauspielerin in Wuppertal engagiert und in den Proben mit Frank-Patrick Steckel gab es eine Alexander-Technik Lehrerin, Nadia Kevan, die mit den Schauspielern arbeitete.     Als Resutat dieser Arbeit agierte das Ensemble wunderbar homogen- so präzise, unaufwändig und leicht wie sonst nie. Ich erkannte, dass hier ein großes Potential für meine Entwicklung als Schauspielerin, aber auch als Mensch lag, und entschloss mich die Ausbildung zur Alexander-Technik Lehrerin zu machen.

Von 2000-2004 studierte ich bei Dan Armon in der Schule für F.M. Alexander-Technik Berlin. Parallel dazu besuchte ich Ausbildungsklassen in London, Basel  und Jerusalem, hatte das Glück, in dieser Zeit mit vielen Lehrern der ersten und zweiten Generation zu arbeiten, um so viele Einflüsse wie möglich zu sammeln.

Seitdem unterrichte ich und spiele. Die eine Erfahrung nährt die andere.

Ich liebe es zu unterrichten. Viele meiner Schüler sind SchauspielerInnen, es ist wundervoll ihre Veränderung mitzuerleben, zu sehen, wie sie im Laufe der Stunden immer freier, durchlässiger und präsenter werden.

Seit 2012 assistiere ich Dan regelmäßig in der Ausbildungsklasse.

Es ist jedes Mal eine Freude, in die Klasse zu kommen und den Raum und die Freiheit zu erleben, die er dort gibt, buchstäblich und für den Lernprozess jedes Einzelnen.

Susanne Miedendorf – Assistentin